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Startseite News & Termine Creditreform News Online-Archiv Archiv 2007 Dienstleister der Informationsgesellschaft: Unternehmen bewerten konjunkturelle Lage weiterhin positiv - optimistische Erwartungen für den Frühling

Dienstleister der Informationsgesellschaft: Unternehmen bewerten konjunkturelle Lage weiterhin positiv - optimistische Erwartungen für den Frühling

Ergebnisse der Konjunkturumfrage des Verbandes der Vereine Creditreform und des ZEW im Wirtschaftszweig "Dienstleister der Informationsgesellschaft"

Neuss / Mannheim, 12.04.2007

Der ZEW-IDI, Stimmungsindikator für den Wirtschaftszweig Dienstleister der Informationsgesellschaft, ist im ersten Quartal 2007 leicht um 0,5 Punkte gesunken und liegt nun bei einem Wert von 63,8 Punkten. Die Unternehmen des Wirtschaftszweigs beurteilen die Geschäftslage im ersten Quartal 2007 im Vergleich zum vierten Quartal 2006 schlechter. Der Teilindikator, der die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage der Dienstleister der Informationsgesellschaft widerspiegelt, ist im ersten Quartal 2007 um 6,6 Punkte gefallen und liegt jetzt bei 59,4 Punkten. Die Erwartungen für das kommende Quartal hingegen sind deutlich besser. So ist der Teilindikator, der die Bewertung der Geschäftserwartungen widerspiegelt, im ersten Quartal 2007 um 5,9 Punkte auf 68,5 Punkte gestiegen. Dies ist Ergebnis einer Konjunkturumfrage bei Dienstleistern der Informationsgesellschaft, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, in Zusammenarbeit mit dem Verband der Vereine Creditreform, Neuss, im März 2007 durchgeführt hat (Einzelheiten zur Umfrage siehe Ende der Pressemitteilung).

Knapp ein Zehntel der Unternehmen des Wirtschaftszweigs berichtet im ersten Quartal 2007 von gesunkenen Erträgen, etwa ein Fünftel der Unternehmen hingegen von gestiegenen Umsätzen und einer besseren Nachfragelage als im Vorquartal. Dies gilt besonders für die Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, deren Umsatzlage sich im ersten Quartal 2007 im Vergleich zum vierten Quartal 2006 verbessert hat. Die positive Bewertung der Nachfragesituation tragen insbesondere die technischen Berater und Planer sowie die Architekten. Mehr als die Hälfe der Unternehmen der Branche technische Beratung und Planung und etwa zwei Fünftel der Architekten beurteilen die Entwicklung der Nachfrage im ersten Quartal 2007 positiv. Die Unternehmen der Werbebranche bewerten neben der Nachfragelage auch die Umsatz- und Ertragssituation im ersten Quartal 2007 besser als im vierten Quartal 2006.

Die Personalsituation hat sich im ersten Quartal 2007 im Vergleich zum vierten Quartal 2006 verschlechtert. Im ersten Quartal 2007 beurteilte nur knapp ein Zehntel der Unternehmen des Wirtschaftszweigs die Personalentwicklung positiv. Bei den ostdeutschen Dienstleistern der Informationsgesellschaft hingegen hat sich die Personalsituation verbessert. Hier überwiegt im ersten Quartal 2007 im Vergleich zum vierten Quartal 2006 der Anteil der Unternehmen, der neues Personal eingestellt hat, den Anteil der Unternehmen, der Personal entlassen hat. Der Saldo liegt bei 0,9 Punkten. Verbessert hat sich die Personalsituation im ersten Quartal 2007 bei den Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern sowie bei den Architekten. In der Telekommunikationsdienstleistungsbranche hingegen berichten zwei Drittel der Unternehmen im ersten Quartal 2007 von einem gesunkenen Personalbestand.

Der Teilindikator, der die Bewertung der Geschäftserwartungen widerspiegelt, ist im ersten Quartal 2007 um 5,9 Punkte auf 68,5 Punkte gestiegen. Sowohl die Umsatz- als auch die Nachfrageerwartungen der Dienstleister der Informationsgesellschaft haben sich im ersten Quartal 2007 im Vergleich zum Vorquartal verbessert. So erwartet im ersten Quartal 2007 mehr als ein Drittel der Unternehmen eine Verbesserung von Umsatz und Nachfrage für das zweite Quartal 2007. Etwa ein Viertel der Unternehmen des Wirtschaftszweigs rechnet zudem mit steigenden Erträgen für das kommende Quartal.

Etwa zwei Drittel der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer gehen für das zweite Quartal 2007 von einer steigenden Nachfrage aus. Auch die Unternehmen der Branche Forschung und Entwicklung blicken optimistisch ins zweite Quartal 2007. Mehr als die Hälfte dieser Unternehmen rechnet mit steigenden Erträgen. Im ersten Quartal 2007 erwartet mehr als die Hälfte der Unternehmensberater für das kommende Quartal steigende Umsätze und Erträge. Die Unternehmen des IKT-Handels blicken pessimistisch auf das zweite Quartal 2007. Die Unternehmen dieser Branchen rechnen mehrheitlich mit sinkenden Umsätzen, knapp ein Zehntel der Unternehmen mit sinkenden Erträgen.

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Ihre Ansprechpartner beim ZEW

ZEW - Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
Frau Jenny Meyer
Forschungsgruppe Informations- und Kommunikationstechnologien
L 7, 1
68161 Mannheim

Tel.: 06 21 / 12 35-166
Fax:  06 21 / 12 35-333

  meyer@zew.de
  www.zew.de

Das ZEW wurde im Jahr 1991 in einer gemeinsamen Initiative der baden-württembergischen Landesregierung, der Landeskreditbank Baden-Württemberg und der Universität Mannheim gegründet. Die Forschungsausrichtung liegt im einzelwirtschaftlichen Bereich, der Branchenanalyse und der Ökonometrie. Rund 80 Wissenschaftler sind am ZEW in den Forschungsbereichen Internationale Finanzmärkte, Arbeitsmärkte, Industrieökonomik, Unternehmensbesteuerung und Umweltökonomik tätig.

Die Forschungsgruppe Informations- und Kommunikationstechnologien beschäftigt sich mit den Auswirkungen moderner Informations- und Kommunikationstechnologien auf die Wirtschaft. Den Schwerpunkt der Analysen bilden dabei industrie- und arbeitsmarktökonomische Fragestellungen.

Zur Systematik / Anmerkung zur Hochrechnung

Der ZEW-IDI wird aus den vier Komponenten Umsatzlage, Nachfragelage, Umsatzerwartungen und Nachfrageerwartungen (jeweils im Vergleich zum vorhergehenden beziehungsweise nachfolgenden Quartal) gebildet. Sie gehen jeweils mit gleichen Gewichten in die Berechnung ein. Umsatzlage und Nachfragelage bilden einen Teilindikator, der die Geschäftslage widerspiegelt. Umsatzerwartungen und Nachfrageerwartungen bilden einen Teilindikator, der die Geschäftserwartungen widerspiegelt. Das geometrische Mittel der Geschäftslage und der Geschäftserwartungen ergibt den Wert des ZEW-Indikators der Dienstleister der Informationsgesellschaft. Der Stimmungsindikator kann Werte von 0 bis 100 annehmen. Werte größer als 50 weisen auf eine Verbesserung der konjunkturellen Stimmung im Vergleich zum Vorquartal hin, Werte kleiner als 50 auf eine Verschlechterung im Vergleich zum Vorquartal.

Ausführliche Informationen zur Entwicklung und Berechnung finden Sie hier:

ZEW-Dokumentation Nr. 03-09 (PDF)

Einen Überblick über die ZEW/Creditreform Konjunkturumfrage finden Sie hier.

Allgemeine methodische Hinweise (PDF)

Angewandtes Hochrechnungsverfahren (PDF)



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Ihr Ansprechpartner

Verband der Vereine Creditreform e.V.
Herr Michael Bretz
Wirtschaftsforschung

Tel.: 0 21 31 / 109-171
Fax: 0 21 31 / 109-176

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ZEW Dienstleistungsreport: 1. Quartal 2007
(PDF, 432 KB)
 
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